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Im Rahmen eines durch die DBU geförderten Promotionstipendiums soll nicht nur der Zusammenhang zwischen Klimawandel und hydrologischen Folgewirkungen in zwei naturräumlich verschiedenen Flusseinzugsgebieten untersucht werden, sondern des weiteren ist es das Ziel, durch Anwendung verschiedener Modellansätze einen Beitrag für einen effektiveren Boden- und Wasserschutz im Hinblick auf den global change zu leisten. Von Bedeutung ist insbesondere, die Ergebnisse unter Berücksichtigung der Anwendung verschiedener Klimaszenarienmodelle zu vergleichen. Hauptziel der Arbeit ist es, den Einfluss von Klima- und Landnutzungsänderungen auf Wasserhaushalt, Abflusskennwerte der Fließgewässer und Stoffhaushalt in naturräumlich verschiedenartigen Einzugsgebieten zu untersuchen und zu bewerten. Hierzu wird neben dem hydrologischen Modellierungssystem ARC-EGMO das Wasser- & Stoffhaushaltsmodell SWAT eingesetzt. Für die Untersuchungen wurden zwei Flusseinzugsgebiete Sachsen-Anhalts ausgewählt. Das Einzugsgebiet der Querne/Weida befindet sich im Einzugsgebiet des wiederentstehenden Salzigen Sees und ist durch eine großflächige, intensive landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Unter Berücksichtigung der bereits heute geringen Niederschläge und hohen Verdunstungsraten ist infolge der Zunahme an Wasserflächen im Bereich des Salzigen Sees und des eintretenden Klimawandels mit einer Verschärfung der Wasserhaushaltsprobleme in diesem Gebiet zu rechnen. Das Flusseinzugsgebiet der Wipper befindet sich im Unterharz und weist neben höheren jährlichen Niederschlags- und Abflusssummen eine infolge größerer Waldbedeckung geringere anthropogene Nutzung auf.
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