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Die Veränderungen der realen Verdunstung und des Oberflächenabflusses wirken sich für das Szenario 2020 direkt auf den Hochwasserabfluss aus. Uferrandstreifenbepflanzungen und Aufforstungsmaßnahmen verringern die Hochwassergefahr. Ein Beispiel ist der Zellgrundbach im Nordwesten des Gebietes, in dessen Einzugsgebiet großflächig aufgeforstet wurde. Der Rückgang des MHQ beträgt über 26 %. Versiegelungsmaßnahmen im Einzugsgebiet von Klaustalgraben und Weitzschkerbach führen zu einer zum Teil deutlichen Erhöhung des mittleren Hochwasserabflusses und damit zu einer Vergrößerung der Hochwassergefahr. Da die Abflüsse der erwähnten Vorfluter sehr gering sind, wirken sich die Veränderungen der Abflusskennwerte auf das Abflussverhalten der Weida nur gering aus. Am Zufluss der Weida in den Salzigen See beträgt die Zunahme des MHQ nur 0,3 %. Es läßt sich für dieses Gewässer somit feststellen, daß Aufforstungsmaßnahmen und Uferrandstreifenbepflanzungen die zunehmende Versiegelung bis zum Jahr 2020 nahezu ausgleichen. Dennoch kommt es zu einer deutlichen Veränderung des Hochwasserabflussgeschehens in kleineren Nebengewässern. Die Reduzierung des Oberflächenabflusses unter einer potentiell natürlichen Vegetation bewirkt eine deutliche Reduzierung der Hochwasserabflusswerte. Die relative Veränderung des MHQ beträgt für die meisten Gewässer etwa 30 %. Die Veränderungen sind auch davon abhängig, inwiefern die einzelnen Teileinzugsgebiete bereits heute durch Waldvegetation bedeckt sind.
Veränderung des Gewässerabflusses bis 2020 (Klick auf´s Bild)
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