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Der Untersuchungsraum weist für das Szenario des Jahres 2020 gegenüber den Gegenwartsverhältnissen zahlreiche Landnutzungsänderungen auf. Hierzu zählen die Wiederentstehung des Salzigen Sees, die Renaturierung des Tagebau Amsdorf, Aufforstungsmaßnahmen, Bepflanzungen von Uferrandstreifen und zunehmende Versiegelungen durch den Bau der Südharzautobahn sowie Siedlungserweiterungen. Insgesamt sind knapp 10 % der Gesamtfläche von Landnutzungsänderungen betroffen, allerdings sehr ungleichmäßig über das Gebiet verteilt. Die größten Veränderungen treten durch die Entstehung großer Seeflächen im Nordosten des Untersuchungsgebietes auf. Grundlage für die Erstellung des Landnutzungsszenarios „2020“ bildeten unter anderem Planungsunterlagen des Regierungspräsidiums Halle, Dez. f. Wasserwirtschaft und des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU, 1996), das Regionale Entwicklungsprogramm für den Regierungsbezirk Halle (RP,1999), der Teilgebietsentwicklungsplan Amsdorf (ROMONTA,1999) sowie eigene Kartierungen.
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